Sonntag, 04. Oktober 2009
In der Bucht Maracol auf Unije
Von Veruda (Pula) auf die Insel Unije. Unterwegs am Leuchtturm Porer vorbei, der weit dem Ufer vorgelagert an der Südspitze Istriens steht. Unterwegs wird die erste Makrele gefangen.Bei dem Felsen Galijola, welcher nur ein Funkfeuer beherbergt runden wir einmal um zu schauen ob es Fische gibt. Danach geht es weiter in Richtung Unije. Die malerische Bucht Maracol ist mit Bojen ausgestattet. Eine kleine
Liegegebühr wird genommen. In einer viertel Stunde könnte man zu Fuss die Insel überqueren und in das Städtchen Unije gelangen.
Hier liegt man geschützt und ruhig.
Alex hat kurz vor Sonnenuntergang bereits zwei Tintenfische gefangen. Die werden sogleich gekocht und kommen in den Risotto.
Montag, 05. Oktober 2009
Zur Insel Cres
Nachdem morgens um 4 Uhr der Jugo (auch Scirocco) einsetzte gab es nach dem Auslaufen von Maracol einen ziemlich wilden Ritt nordwärts Richtung Cres. Dies war nicht die ursprünglich geplante Route, bot sich aber wegen des günstigen Windes an. Wir machten denn auch 6 bis 8 Knoten über weite Strecken.
Dienstag, 06. Oktober 2009
Fischerei Tag
Losfahren von Cres bei schwachem Südwind Richtung Süd (nix mit Segeln). Zwischen Martinscica und Zeca verlangsamen auf Fischereispeed und schleppen Richtung Visoki. Dann kreisen bei Visoki und weiter fischen. Daneben Mittagessen.Nschdem ein Fisch angebissen hatte und leider wieder entwischt ist nehmen wir Kurs auf Martinscica und machen am Heck an der Ostmole fest. Mooringleinen sind etwa die einzige Einrichtung die es hier hat. Mal sehen ob es im einzigen Restaurant etws zu essen gibt.
Stimmt nicht ganz. Am Fuss der Mole steht ein Elektrokasten. Wenn man genügend Kabel dabei hat (etwa 3 mal so viel wie üblich) gibt es sogar Strom. Die Segelyachten liegen am Ende der Mole, wo es genügend Wassertiefe gibt.
Das Essen war auch gut im einzigen (geöffneten) Restaurant.
Mittwoch, 07. Oktober 2009
Nach Mali Losinj
Ein Rundgang durch die Gassen von Mali Losinj welche bisweilen gerade mal 1.50m breit sind, gibt einen schönen Einblick in diesen altehrwürdigen Ort.
Donnerstag, 08. Oktober 2009
Premantura
Mit einer sehr leichten südlichen Brise geht es zurück zum Festland. Unterwegs erwischt Alex einen kleinen Thunfisch zum Geburtstag.Mittagessen auf hoher See mit Fisch und Reissalat.
Später am Abend weitere Fänge kleinerer Fische.

Freitag, 09. Oktober 2009
Zurück nach Veruda
Am Morgen steht ein kleiner Ausflug in die Bucht von Medulin an. Diese Bucht hat zwar einen Hafen, ist aber sehr flach und bei Hochwasser mit knapp 2.5m gerade noch befahrbar. Wir werfen den Anker in gebührender Entfernung von der Steg-Anlage und gehen per Dingi an Land. Es werden noch Lebensmittel für das letzte Mittagessen benötigt.
Dann geht es unter Segel um das Kap herum. bei 3 Windstärken laufen wir Raumwinds gute 5 – 6 Knoten.
Nach der heiklen Stelle am Südkap von Premantura mit seinen Untiefen geht es an der Westküste wieder hoch zur Mittags-Ankerstelle.
Die vielen Ankermöglichkeiten und malerischen Buchten sind es, was dieses Segelrevier so hervorragend machen.
Vor dem Einlaufen in die Bucht gibt es noch Besuch von einer Herde Delfine.
Nach einem feinen Mittagessen und ausgedehnten Erkundungsgängen mit dem Beiboot durch das jüngste Crew-Mitglied geht es dann schweren Herzens zurück nach Veruda.
Am Abend machen wir noch einen Ausflug nach Pula und besichtigen die richtig grossen Fischkutter sowie das Koloseum.
Samstag, 10. Oktober 2009
Rückreise
Am Samstag morgen ist noch Packen und Putzen auf dem Programm. Nach früher Tagwache und einem letzten Morgenessen an Bord kommen wir zügig voran. Um 9 Uhr sind wir reisefertig.
Den kritischen Moment der gesamten Woche stellt ein Wolkenbruch in der Gegend des Garda See dar. Die Sicht ist schlagartig fast null und die Autobahn eine einzige Wasserfläche. Einzelne Unfälle ereignen sich auch tatsächlich.
Wir haben Glück und kommen nach Umfahrung der Staus in Chiasso und Gotthard-Süd nach rund 12 Stunden in Zürich an.
















